Fibromyalgie

Was sich zunächst nach einem komplizierten Fremdwort anhört, klingt schon gleich ganz anders, wenn man es einfach mal auf Deutsch sagt, nämlich: Muskelfaserschmerz. Vor allem Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren sind davon betroffen. Der Fibromyalgie wird oft nachgesagt, sie sei eine „Modekrankheit“ oder auch eine „Verlegenheitsdiagnose“, wenn sich einfach keine Erklärung für die auftretenden Beschwerden finden lässt.

 

Welche Symptome treten bei Fibromyalgie auf?

Wie der Name schon sagt, besteht das vorrangige Problem bei Fibromyalgie in unspezifischen Schmerzzuständen, die sich in den meisten Fällen mit schmerzfreien Intervallen abwechseln. Wenn ich Patienten mit dieser Erkrankung danach frage, wo genau es denn wehtut, bekomme ich quasi immer die Antwort: „Überall!“

Besonders heftig verlaufen die Schübe oft in Zeiten von psychischer Anspannung oder aber auch, wenn gewohnte Aktivitäten wegfallen (Urlaub, Rentenbeginn, geschlossene Freizeitangebote…), außerdem bei nasser, kalter Witterung oder Infektionen.

 

Typisch bei Fibromyalgie…

sind die Begleitsymptome, also weitere Beschwerden, die zusätzlich zu den Schmerzen auftreten. Dazu gehören Schlafstörungen, Atem- und Schluckprobleme, Herzrhythmusstörungen, Ohrgeräusche und / oder Hörstörungen. Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen oder eine gesteigerte Schweißbildung können hinzukommen. Als weitere Begleiterscheinungen können Periodenschmerzen, eine Verringerung der Libido oder eine Reizblase auftreten, außerdem erhöhte Gereiztheit und Stimmungsschwankungen.

 

Behandlung von Fibromyalgie

Sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich muss zunächst eine ausführliche Diagnostik erfolgen. Erst, wenn andere Krankheitsbilder ausgeschlossen wurden, darf die Diagnose Fibromyalgie gestellt werden. Therapieansätze liegen in ausreichender Bewegung, Entspannungstraining, Haltungsschulung und Muskelkräftigung.

In meiner Praxis setze ich auch die manuelle Therapie und spezielle Dehnungsübungen ein. Ich kläre Sie über indirekte Faktoren der Schmerzentstehung auf (z.B. Ernährungsfehler), die wir dann ebenfalls möglichst ausschalten. Außerdem werden wir feststellen, dass der „Überall-Schmerz“ sich in der Regel doch recht genau lokalisieren lässt. Das macht die Behandlung konkreter und einfacher.

 

Teamarbeit

Eine effektive Therapie kann nur gelingen, wenn wir gemeinsam an einem Strick ziehen.

Bringen Sie deshalb Ihre Befunde aus früheren Untersuchungen mit, auch Blut- und sonstige Laborwerte. Nach einer ausführlichen Anamnese und ggfs. weiteren Untersuchungen besprechen wir gemeinsam das weitere Vorgehen. Bitte stellen Sie jederzeit Rückfragen, wenn Sie dabei etwas nicht nachvollziehen können! Sagen Sie mir, was Ihnen wichtig ist und auch, was Sie gar nicht mögen, damit ich das Behandlungskonzept so genau wie möglich auf Sie abstimmen kann. Sie sind in erster Linie Mensch und nicht Fall!

Manchmal ist es sinnvoll oder sogar notwendig, die Schulmedizin unterstützend hinzuzuziehen. Prinzipiell halte ich eine Zusammenarbeit mit Ihrer behandelnden Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt für wünschenswert.

 

Wie geht es weiter?

Um Ihre Fibromyalgie in den Griff zu bekommen, werden sicherlich einige Termine nötig sein. Geben Sie sich und mir ein wenig Zeit und feiern Sie jeden weiteren Fortschritt!

Um dauerhaft gesund zu werden und zu bleiben, heißt es: Setzen Sie immer wieder aufs Neue um, was Ihnen während der Behandlung bewusst geworden ist. Dabei unterstütze ich Sie gerne und stehe Ihnen in Nachsorgeterminen und auch bei weiteren Fragen zur Seite.

 

Was kann ich speziell für Sie tun?

Kontaktieren Sie mich per Telefon oder Mail und vereinbaren Sie Ihr kurzes kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich auf Sie!